Mulchen, mulchen, mulchen ...

Der kalte Ostwind erinnert noch an Winter, aber der Boden braucht nun Pflege…
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Die wichtigste Arbeit im zeitigen Frühjahr ist es nun, den Boden vom Unkraut zu befreien, zu belüften und dann mit einer dicken Schicht Rindenmulch zu bedecken.

Ich rechne mit ca. 15 Kubikmetern Mulch, der in großen Säcken aus einem lokalen Holz- und Baustoffzentrum angeliefert wird. Ich verlasse mich auf die Empfehlung einer Baumschule am Ort. Normalerweise sollte man auf das RAL-Siegel achten, um eine gute Qualität zu erhalten.

Das Mulchen lässt Beete nicht nur gepflegter aussehen, sondern es regt vor allem die Bodenaktivität an. Die folgende Kompostierung und der damit entstehende Humus wirkt als organischer Dünger, für den Regenwürmer und andere Kleinlebewesen dankbar sind.
Im Sommer hält der Mulch den Boden länger kühl und vermindert den Feuchtigkeitsverlust.

Eine ca. 8-10 cm dicke Schicht verteile ich auf die unkrautbefreiten Flächen. Bei Rosen halte ich mich zurück, und in den Staudenbeeten nehme ich nur eine dünne Beschichtung vor, um die sich schon zeigenden Triebe nicht zu erdrücken.

Da sämtlich Pflanzen erst vor ein paar Wochen mit Hornspänen, also einer Stickstoff-Zugabe, versehen wurden, verzichte ich vor dem Mulchen darauf. Grundsätzlich ist aber darauf zu achten, eine Stickstoffausgleichsdüngung vor dem Mulchen vorzunehmen, da der Mulch kohlenstoffreich und stickstoffarm ist.

Also Ärmel hochkrempeln und los …

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