VORHER/NACHHER: Senkterrasse: Ästhetik und Funktionalität

Senkterrassen sind in der Gartengestaltung an der Nordsee ein faszinierendes Element, das nicht nur weitere architektonisch interessante Ebenen schafft, sondern auch ein wichtiger Bestandteil des Windschutzes ist. Durch das geschickte Versenken von Gartenbereichen entsteht nicht nur eine visuelle Dynamik, sondern auch eine geschützte Umgebung vor den rauen Nordseewinden. Diese Terrassen bieten nicht nur ästhetische Reize, sondern dienen auch als funktionale Räume für Entspannung, Ruhezonen oder den Anbau von Pflanzen.

Der Garten vor der Gestaltung : In diesem ca. 5.000 qm großen Garten sollten neue Räume und naturnahe Pflanzbereiche und Flächen entstehen. Unter anderem war ein in die Jahre gekommener Heidegarten vorhanden, der sowohl wunderbar gewachsene als auch Problem-Flächen besaß.

Der Heide-Bereich nach den ersten Umgestaltungsschritten: Ein mit Rindenmulch belegter schmaler geschwungener Fussweg wurde durch die ohnehin spärlich bewachsenen Problem-Bereiche hindurch geführt. Hier können die Besitzer zukünftig mit ihrem Kaffee durch ihren Heidegarten schlendern.

In einer hinteren Ecke des Heidegartens führen diese Wege nun zu einer neu angelegten Senkterrasse, von der aus nun ein ganz neuer Blick in den Garten möglich ist. Mit ausreichend Abstand zum Wurzelwerk der großen Gehölze wurde der Boden abgetragen, um die Vertiefung der neuen Terrasse vorzubereiten. Die Mauer wurde aus Weser-Sandsteinen, die Stufen aus Granit gebaut. Der Boden ist eine naturnahe wassergebunden Wegedecke. Umrahmt wird die Terrasse von immergrünen Ölweiden (Eleagnus ebbingei), die zusätzlichen Schutz vor Wind und Sicht geben werden.

Eine kleine Senkterrasse inmitten eines bestehenden Heidegartens

Die Gestaltung von Senkterrassen an der Nordsee eignet sich besonders als Windbarriere, sofern der Grundwasserstand dies zulässt. Steinmauern, Pflanzungen oder geschickt platzierte Elemente fungieren als Schutzbarrieren und minimieren die Auswirkungen der starken Winde. Treppen oder Wege verbinden die verschiedenen Ebenen und ermöglichen eine harmonische Integration dieser Terrassen in den Garten.

Weser-Sandstein ist ein Beispiel in der Gestaltung von Senkterrassen, eine tolle Alternative gerade in naturnahen Gärten.

Wetterbeständigkeit: Weser-Sandstein ist robust und wetterbeständig. An der Nordsee, wo salzige Luft und Feuchtigkeit vorhanden sind, ist es wichtig, Materialien zu verwenden, die den Umwelteinflüssen standhalten können. Weser-Sandstein ist dafür bekannt, auch unter diesen Bedingungen seine Qualität zu behalten.

Nachhaltigkeit: Die lokale Verfügbarkeit von Weser-Sandstein kann in der Nordseeregion von Vorteil sein, da er in der Nähe der Weser-Region abgebaut wird, was Transportwege und damit verbundene Emissionen reduzieren kann. Dies trägt zur Nachhaltigkeit bei, indem es den ökologischen Fußabdruck verringert.

Natürliche Optik: Die natürliche Textur und die warmen Farbtöne des Weser-Sandsteins fügen sich nahtlos in die Küstenlandschaft ein. Die verschiedenen Nuancen und die natürliche Maserung verleihen den Senkterrassen eine ästhetische Attraktivität und passen gut zu der umgebenden Natur.

Gestaltungsvielfalt: Weser-Sandstein ist ein vielseitiges Material, das sich gut für die Konstruktion von Mauern, Treppen oder sogar Sitzgelegenheiten in Senkterrassen eignet. Seine Anpassungsfähigkeit ermöglicht es, individuelle Gestaltungsideen umzusetzen und gleichzeitig eine robuste Struktur zu gewährleisten.